Das gestrige Konzert zweier altgedienter Freunde wie Eric Clapton und Steve Winwood zeigte wieder mal was Herren der Rockmusik im gesetzen Alten von 62 und 65 noch in der Lage sind auf der Bühne zubringen. Hier in Hamburg gaben sie ihre Visitenkarten ab, in dem sie nur schöne Songs zu Gehör brachten.
Mit nachfolgenden Songs zeigten sie gesanglich und an ihren Instrumenten ( Steve mit seiner mal leisen mal fetzigen Hammondorgel, genauso wie an der Gitarre und Eric an seinen diversen Gitarren, wo es nur schöne Töne zu hören gab.) ihr absolutes Können, was nur in soviel Jahren gewachsen sein kann, wie die beiden das bisher schon hinter sich haben. Trotzdem sind sie in der Lage diese SOngs immer wieder neue Töne einzuhauchen.
Had To Cry Today
Low Down
After Midnight
Presence Of The Lord
Glad
Well, Alright
It’s Too Bad
While You See A Chance
Key To The Highway
Pearly Queen
Crossroads
Georgia
Driftin’ (acoustic)
How Long (acoustic)
Layla (acoustic)
Can’t Find My Way Home (acoustic)
Gimme Some Lovin’
Voodoo Chile
Cocaine
Als Zugabe Dear Mr. Fantasy
Diese Songmischung war auch in der Reihenfolge wunderbar abgestimmt. Schnelle Nummern folgten gediegeneren leisen Titeln. Man könnte schon von einer Programmchoreografie sprechen. Auch die Begleitband Chris Stainton – Keyboards, Willie Weeks – Bass, Steve Gadd – Drums und den Backgroundsängerinnen Michelle John und Sharon White unterstützte die Herren Winwood und Clapton mit absoluter erstklassiger musikalischer Leistung. Der Abend war eine wirklich runde Sache und das Hamburger Publikum zeigte dieses nicht nur zwischendurch mit anerkennenden Applauseinlagen, sondern zum Schluss ab "Cocaine" und bei der Zugabe mit Standingoavation bis vor die Bühnenabsperrung. Dies wird man nicht so schnell vergessen. Das war eins der Jahreskonzerte hier in Hamburg.
Mehr dazu unter: www.stevewinwoodfan.de



